Im Rahmen des Erasmus+ Projekts waren einige Schülerinnen des 10. und 11. Jahrgangs in der Woche vom 1. bis 8. März 2026 in der Region Murcia.
Am Sonntag kamen wir am Flughafen in Alicante an und wurden dort von unseren Austauschpartnern herzlich willkommen. Anschließend sind einige Schülerinnen noch zum örtlichen Karneval gefahren und alle konnten noch einen schönen ersten Eindruck von Murcia gewinnen.
Am Montag wurden wir zuerst in der Schule begrüßt. Es gab eine kleine Begrüßung, in der wir offiziell empfangen wurden. Dabei wurde uns auch etwas über die Schule und die Geschichte von Murcia erzählt. So konnten wir einen ersten Eindruck von der Stadt und der Region bekommen. Danach haben wir den Tag im Biologielabor verbracht. Dort haben wir uns erst einige Projekte der Schülerinnen und Schüler angeschaut. Anschließend haben wir selbst eine kleine Aufgabe gemacht. Wir haben die Samen aus einer Paprika und einer Tomate entnommen und sie in einen Briefumschlag gelegt, damit sie aufbewahrt werden können und im nächsten Jahr wieder eingepflanzt werden. Danach haben wir Samen eingepflanzt, die bereits im letzten Jahr gesammelt wurden. Später hatten wir Sport. Wir haben uns in zwei Gruppen aufgeteilt. Eine Hälfte hat Volleyball gespielt, während die andere Hälfte traditionelle spanische Tänze gelernt hat. Am Nachmittag haben wir uns als Gruppe in der Stadt getroffen und uns die Kathedrale angeschaut. Danach sind wir durch die Straßen gelaufen. Am Abend haben wir zusammen Churros gegessen.
Am Dienstag haben wir eine Wanderung in den Bergen gemacht. Während der Wanderung hatten wir einen Reiseführer, der uns begleitet hat und uns viele interessante Dinge über die Natur und die Umgebung erklärt hat. Dadurch konnten wir viel über die Landschaft und die Region lernen und gleichzeitig die Natur genießen. Am späten Nachmittag sind die Spanier mit uns zum Strand La Manga del Mar Menor gefahren. Trotz der schlechten Wetterlage hatten wir alle Spaß und haben am Abend zusammen Eis in einem Café gegessen.
Am Mittwoch haben wir uns ein traditionelles Haus in Murcia angeschaut. Dort haben wir etwas über die Geschichte und die Traditionen der Region gelernt. Außerdem haben wir ein traditionelles Spiel gespielt. Danach haben wir auch typisches Essen probiert, zum Beispiel Jamón und Brot mit Tomaten. Nachmittags haben wir uns kurz Molino de Viento angeschaut, danach ging es wieder in die Stadt, um shoppen zu gehen.
Am Donnerstag haben wir wieder eine etwa 15 Kilometer lange Wanderung gemacht. Wir sind morgens gemeinsam an der Schule losgegangen und zu einer alten Burgruine gelaufen. Dort hat uns eine Touristenführerin abgeholt und uns mehr über die Burgruine, deren Entdeckung und Geschichte erzählt. Die Burg gehörte damals zu einem System aus vier Burgen, die zur Verteidigung der Region gebaut wurden. Von der Ruine aus hatten wir außerdem eine sehr schöne Aussicht auf die Umgebung.
Nach der Wanderung sind wir am Nachmittag noch in eine Shoppingmall gefahren. Dort haben wir gemeinsam einen Film gesehen und danach noch etwas Zeit im Einkaufszentrum verbracht. Einige haben etwas gegessen oder sich die verschiedenen Geschäfte angeschaut, bevor wir wieder nach Hause gefahren sind.
Am Freitag haben wir den Vormittag in Murcia verbracht. Zuerst sind wir gemeinsam durch die Stadt gegangen und haben uns einige Teile der Innenstadt angeschaut. Danach sind wir in die zweithöchste Kathedrale Spaniens gegangen und haben uns dort den beeindruckenden Glockenturm angeschaut. Anschließend haben wir ein Quiz über die Kathedrale gemacht, die von der Geschichte der Kathedrale gehandelt haben. Das war eine gute Möglichkeit für uns, unser Wissen über Murcia nach fünf Tagen zu testen.
Nachdem wir das Quiz beendet hatten, hatten wir am Nachmittag Freizeit in der Stadt. In kleinen Gruppen konnten wir Murcia selbst erkunden. Viele haben eine Spezialität Murcias, frittierte Zitronenblätter, probiert. Für das Mittagessen haben wir einen Platz mit vielen verschiedenen Burgerständen entdeckt, die thematisch für den Superbowl dekoriert wurden. Hier konnte sich jeder ganz nach seinem Geschmack einen Burger aussuchen.
Am Samstag sind viele von uns nach Cartagena gefahren, um die Stadt zu besichtigen. Unser Tag begann im Centro de Interpretación. Dort haben wir eine Einführung in die Geschichte der Stadt bekommen. Bereits am Eingang haben uns mehrere der Pfauen begrüßt, die sich frei auf dem Gelände bewegt haben. Danach haben wir zwei weitere Museen besucht. In beiden Museen ging es um die Geschichte der Region und um archäologische Funde. Wir haben etwas über Amphoren gelernt und gesehen, wie sie früher benutzt wurden. Außerdem haben wir eine Ausstellung besucht, in der es um Unterwasserschiffe und Funde aus dem Meer ging.
Das Highlight des Tages war für viele das römische Amphitheater. Dort konnten wir sehen, wie groß und beeindruckend die Bauwerke aus der römischen Zeit waren. In der Umgebung haben wir auch Ruinen der alten Stadt gesehen. Dort wurde uns erklärt, wie die Stadt früher aufgebaut war und welche Gebäude es dort gab. Außerdem konnten wir viele alte Fundstücke anschauen, die bei Ausgrabungen gefunden wurden. Am Abend sind wir wieder zu unseren Gastfamilien zurückgekehrt. Dort haben wir auch unsere Flugtickets für den nächsten Tag bekommen, da wir am Sonntagmittag schon wieder zurück nach Bremen geflogen sind und unsere Zeit in Spanien langsam zu Ende ging.


