Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 7 bis 12 begeistern mit ihren Beiträgen beim Cato Poetry Slam 2026. ACHIM Licht aus. Spotlight an. Alles was zählt: Freundschaft, Glaube, Bodyshaming, Zukunftsängste, Schweigen, das Erwachsenwerden, Kriege.

Diese Themen wurden auf berührende Weise von insgesamt 14 Schülerinnen und Schülern aus den Jahrgängen 7 bis 12 des Cato Bontjes van Beek-Gymnasiums beim Cato Poetry Slam am 14. April 2026 dargeboten.

 

Slammen bedeutet Mut. Slammen bedeutet, das Herz zu öffnen und Emotionen sprechen zu lassen. Slammen bedeutet, das Innerste nach außen zu kehren. Der bewusst klein gehaltene Kreis von 40 Zuhörenden ermöglichte den Raum für das Preisgeben der privatesten Meinungen, Emotionen und Ängste. Der Dank waren Respekt und Applaus. Die bewegenden Slammer-Beiträge wurden von einem enthusiastischen Publikum gewürdigt und von der Jury begeistert begutachtet. In diesem Wettbewerb gab es keine Verlierer, nur Gewinner: Eigene Grenzen überschreiten, sich öffnen, sich mutig präsentieren. Der Gewinn war die Stärke, mit der man aus diesem Slam hinausging. Man war gewachsen. An sich. Mit dem Publikum. Vor aller Augen.

Ob als Einzelkämpfer beziehungsweise Einzelkämpferin oder ob als Team, ob zu allgemeinen, alle Welt bewegende Themen wie Krieg, oder ob zu den privatesten Einblicken in die persönlichsten und geheimsten Ecken der Seele: Der Poetry Slam war ein Spektakel der Gefühle. Dialoge, Monologe, Appelle. Und dahinter verbarg sich immer und immer wieder nur ein Wunsch: Liebe Leute, hört mir zu! Hört zu, was mich und Jugendliche meines Alters bewegt! Hört zu! Seht mich! Seht uns!
Der Jury, bestehend aus Frau Brauner, die diesen Poetry Slam erneut in ihrer Funktion als Fachobfrau Deutsch ins Leben gerufen hatte, sowie den Deutschkolleginnen Frau Hamer und Frau Rosenthal fiel es nach den Beiträgen sichtlich schwer, eine Entscheidung zu treffen. „Es ist uns wichtig, zu betonen, dass wir mit unserer finalen Entscheidung nicht eure Meinungen oder Emotionen bewerten“, betonte Frau Brauner vor der Preisverleihung. Denn wie bereits gesagt: Jeder Teilnehmende wuchs über sich hinaus, jeder Slammer verließ den Raum gestärkt. Auch die Schulleiterin Frau Stepp zeigte sich beeindruckt von den Beiträgen.

Die drei ersten Plätze für drei Doppeljahrgänge fielen auf: Yazan Hameid (7d), Isabella Mrose (10a) sowie Nele Schlüter (11d). Die Organisatorinnen bedanken sich bei allen Teilnehmenden (in der Reihenfolge des Auftritts): Jana Rempel (7d), Luisa Reichold (7d), Yazan Hameid (7d), Antonia Länder (7d), Janna Stipeldey (7d), Lena Wagner (7e), Nico Wilkens (8a), Hanna Thies (8d), Elise Schade (8d), Gabby Boxhorn (10a), Alia Hufnagel (10a), Isabella Mrose (10a), Nele Schlüter (11d) sowie Leonora Büttner (12En2). Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhielten als Preis einen Buchgutschein der lokalen Buchhandlungen. Ein großer Dank des Organisationsteams geht an den Förderverein der Schule, welcher uns finanziell bei der Ausrichtung des Slams unterstützte.

Schließlich bleibt nur ein letzter Appell: Habe Mut, dich mit deinen Emotionen auseinanderzusetzen. Sei kreativ. Slamme. Sei dabei. 2027!