Im Rahmen des Erasmus + Projekts besuchten uns vom 01.03. bis zum 07.03.2026 unsere finnischen Austausch-Partner in Achim. Betreut wurde das Projekt von den Lehrerinnen Frau Wirsik und Frau Scholz.

Die Finnen kamen am Sonntag um 16:30 Uhr nach einem langen Tag am Bremer Hauptbahnhof an. Nach einer kurzen Erholungspause in den Gastfamilien trafen wir uns abends im Bolingo in Oyten, um dort für 2 Stunden zu bowlen, uns ein wenig kennenzulernen und das erste Eis zu brechen.

Der Montag startete mit einer Schulbegrüßung durch die Schulleitung und einer Schulführung organisiert durch einige Schüler*innen, die uns auch ins Cato-Archiv führten. Am Nachmittag machten wir uns auf den Weg nach Bremen, wo wir dann eine Führung zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten bekamen. Wir besuchten den Bremer Dom, das Schnoor-Viertel, waren an der Schlachte, besuchten das Robinson Crusoe Haus und das danebenliegende Glockenspiel. Danach verbrachten wir gemeinsam noch etwas Zeit in Bremen, bevor wir uns abends wieder auf den Weg nach Hause machten.

Am Dienstag arbeiteten wir an unserem Erasmusprojekt. Das diesjährige Projekt mit Finnland lautet „Nachhaltige Stadt“ und „Nachhaltig leben“. In diesem Zusammenhang beschäftigten wir uns mit der Lebensmittelverschwendung auf der Welt und gestalteten unser Projekt rund um die App „Too good to go“, eine App, die versucht, die Lebensmittelverschwendung zu verringern. Wir teilten uns in drei Kleingruppen auf. Eine Gruppe arbeitete an einem Info-Flyer und einem Poster zur App, mit Informationen zu Fragen wie: Wie hilft „Too good to go“?  Wie weit ist die globale Lebensmittelverschwendung vorangeschritten? Wie funktioniert „Too good to go“?

Eine weitere Gruppe befragte verschiedene Geschäfte, Bäckereien und Hotels in Achim zu der App „Too good to go“. So ließ sich feststellen, dass diese App in Achim kaum benutzt und angeboten wird. Viele Leute und Geschäfte hatten noch nichts von der App gehört oder waren über die Arbeit dahinter wenig bis gar nicht informiert. Bei „Bäcker Sam“ konnte man allerdings einige Fragen beantworten. Sie waren durchaus positiv der App gegenüber gestimmt und sahen selbst keinerlei Aspekte, die gegen den Gebrauch sprechen. Die Reihe von Ergebnissen, die die einzelnen Gruppen zusammengetragen hatten, fassten wir dann in einer Präsentation zusammen. Nachmittags trafen wir uns dann alle gemeinsam an der Weser zu einem Picknick und ließen den Abend ausklingen.

Der Mittwoch startete am Bremer Hauptbahnhof. Von dort aus machten wir eine Exkursion nach Bremerhaven und besuchten zuerst, passend zu unserem Thema, das Future Lab im Klimahaus Bremerhaven, wo wir uns zunächst mit verschiedenen Themen für eine nachhaltigere Zukunft beschäftigten und an mehreren interaktiven Stationen ausprobieren konnten, welche nachhaltigen Lösungsmöglichkeiten es geben könnte und was jeder Einzelne dafür tun kann. Danach gingen wir in die Hauptausstellung des Klimahauses, wo wir mehr über Klimazonen, das Klima der Erde, die Folgen des Klimawandels lernten und erfuhren, wie Menschen in den unterschiedlichen Regionen der Erde leben. Anschließend aßen wir dort gemeinsam zu Mittag und verbrachten etwas Zeit draußen an der frischen Luft, bis wir am Nachmittag zusammen wieder zurück nach Bremen fuhren und den Abend dort gemeinsam verbrachten.

Donnerstag nahmen wir bereits um 8:33 Uhr den Zug nach Hamburg. Dort stand als erstes eine kleine Tour über die berühmte Reeperbahn auf dem Programm, die tagsüber natürlich recht leer wahr. Danach führte uns unser Weg ins Stadion des St.Pauli, ein Fußballverein, der besonders bekannt für sein politisches Engagement für Inklusivität ist. Wir bekamen eine Tour durch das Stadion, wobei wir Umkleiden, VIP-Lounges und die Trainerbank von Nahem sehen durften. Nach dem Ende der Führung spazierte unsere Gruppe in die Hafencity, wo wir nach einer kurzen Pause die Aussichtsplattform der Elbphiharmonie besuchten und den Ausblick über die Stadt und das gute Wetter genossen. Zum Ende des Tages beschloss die Gruppe, noch einen ausgiebigen Spaziergang durch die Hamburger Innenstadt zu unternehmen. Über zwei Stunden hinweg besuchten wir zahlreiche Geschäfte, Restaurants und Cafés, bis wir schließlich müde um 17:00 die Heimreise antraten.

Der Freitag war dann auch schon unser letzter gemeinsamer Tag. Diesen verbrachten wir in der Schule, indem wir unser Projekt beendeten und dieses dann vorstellten. Nach der Vorstellung wurden dann von Frau Scholz die Erasmus-Zertifikate an die Finnen übergeben. Im Anschluss machten wir ein gemeinsames Foto und verabschiedeten uns zunächst von den Lehrern. Wir gingen danach als Gruppe Eis essen und trafen uns dann abends privat, um zum Abschluss eine kleine Abschiedsfeier zu halten.

Am Abreisetag verbrachte jeder individuell Zeit mit seinen Austauschschülern, bis wir uns um 14:15 Uhr am Bremer Hauptbahnhof trafen. Von dort aus nahmen die Finnen um 14:30 Uhr den Zug nach Hamburg und flogen dann schließlich um 18:55 Uhr von Hamburg zurück nach Helsinki.

Wir bedanken uns bei den Finnen für eine schöne Zeit und freuen uns schon sehr darauf, sie wiederzusehen.