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Latein – für welches Kind?

Das sind gute Voraussetzungen:

Im Lateinunterricht wird ein wichtiger Beitrag zur Entwicklung individueller Lernfähigkeit geleistet:
Wer Latein lernt, muss

  • sehr genau hinsehen,
  • exakt unterscheiden,
  • richtig kombinieren,
  • zielstrebig vorgehen,
  • beharrlich bei der Sache bleiben.

Das sollten Sie bedenken:
Jedes Kind, das die Bereitschaft zu lernen und sich anzustrengen mitbringt, kann Latein wählen. Dabei sollten in erster Linie nicht Freundschaften, sondern Interesse und Neigung Ihres Kindes ausschlaggebend für die Sprachenwahl sein.
Zeigt Ihr Kind Interesse an analytischem Denken, an über Aktuelles hinausgehenden Stoffen, am Lesen und Nachdenken über Gelesenes, dürfte die Entscheidung für Latein recht leicht fallen.
Ihr Kind sollte nicht allein entscheiden. Wichtig ist, dass Sie Ihr Kind in der Sprachenwahl mit Blick  auf die gesteckten Ziele langfristig bestärken und in eventuell schwierigen Phasen „bei der Stange halten“ können.

Das kannst Du selbst prüfen:
Das Orakel von Delphi hat schon manchem, der seine Worte zu deuten verstand, den Weg gewiesen. Erkenne dich selbst – [GNOTHI SAUTON]
Beantworte für dich folgende Fragen:

  • Löse ich gerne knifflige Fragen?
  • Habe ich Freude an Sprache?
  • Interessiere ich mich für Geschichte?
  • Gehe ich den Dingen auf den Grund?
  • Möchte ich eventuell eine Studienrichtung wählen, die Latein voraussetzt?

Deine Auswertung:

  • Ich kann keine Frage mit „Ja“ beantworten: Vergiss es!
  • 1 bis 3 Fragen kann ich mit „Ja“ beantworten: Probieren geht über Studieren!
  • 4 bis 5 Fragen kann ich bejahen: Nichts wie los nach Rom und nach Athen!